ACI Marina Skradin

Skradin ist einer der ungewöhnlichsten Anlaufpunkte der Adria – erreichbar mit dem Boot nur über eine mehrere Seemeilen lange Flussfahrt die Krka hinauf. Von Land aus ist Skradin gut über die Autobahn oder per Transfer vom nächstgelegenen Flughafen Split zu erreichen. Das Wichtigste zu Ansteuerung, Marina und Nationalpark im Überblick.
Skradin liegt am Unterlauf der Krka, rund 8 sm nördlich von Šibenik, und gilt als das maritime Tor zum Nationalpark Krka. Den Ort erreicht man nicht über das offene Meer, sondern über eine ruhige Flussfahrt durch eine geschützte, fjordartige Landschaft – für viele Crews ein Höhepunkt des Törns.
Skradin auf einen Blick
- Lage: am Fluss Krka, rund 8 sm nördlich von Šibenik, am Rand des Nationalparks Krka
- Hafen: ACI Marina Skradin, 180 Liegeplätze, ganzjährig geöffnet; Boote bis 30 m (Jahres-) bzw. 70 m (Tagesliegeplatz)
- Ausstattung: Strom und Wasser, Sanitäranlagen, WLAN, Restaurant, Fäkalien-Absaugung, Blaue Flagge; nächste Tankstelle in Šibenik (8 sm)
- Ansteuerung: über den Šibenik-Kanal und die Krka flussaufwärts; betonntes Fahrwasser, Brücke ca. 27 m Durchfahrtshöhe, Tempolimit 5 kn
- Highlight an Land: Nationalpark Krka mit dem Wasserfall Skradinski Buk, per Parkboot ab Skradin
Ansteuerung und Liegeplätze
Von Šibenik führt der Weg durch den Šibenik-Kanal und rund 8 Seemeilen die Krka hinauf, über die Meerenge Prukljan bis Skradin. Das Fahrwasser ist mit roten und grünen Leuchtfeuern gut markiert, stellenweise aber eng; es gelten Rechtsfahrgebot und ein Tempolimit von 5 Knoten. Die Šibenik-Brücke auf dem Weg hat rund 27 m Durchfahrtshöhe, was für die meisten Charteryachten ausreicht – die meisten Crews motoren den Abschnitt ohnehin.
Die ACI Marina Skradin liegt geschützt direkt vor dem Ort, in den sie ohne Mauern oder Zäune nahtlos übergeht. Sie bietet 180 Liegeplätze mit Strom und Wasser, dazu Sanitäranlagen, WLAN, Restaurant und eine Fäkalien-Absaugstation. Dank der Flusslage gilt sie als einer der sichersten Häfen Kroatiens und ist entsprechend beliebt – in der Hauptsaison empfiehlt sich eine frühzeitige Ankunft oder Reservierung. Direkt vor dem Ort ist Ankern nicht erlaubt; entlang der Krka gibt es einige kleine Buchten, zudem den ACI-Ankerplatz Vozarica.
Der Nationalpark Krka
Der Hauptgrund für die meisten Crews ist der Nationalpark Krka. Mit eigenem Boot oder Dinghy darf man nicht einfahren – ab der Anlegestelle in Skradin verkehren die offiziellen Parkboote zum Haupteingang und zum großen Wasserfall Skradinski Buk. Für den Besuch fällt eine Eintrittsgebühr an, deren Höhe saisonal variiert. Aktuelle Öffnungszeiten und Preise wechseln, ein Blick auf die offizielle Park-Information vor dem Landgang lohnt sich.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie erreicht man Skradin mit dem Boot?
Über den Šibenik-Kanal und rund 8 Seemeilen die Krka flussaufwärts. Es gelten Rechtsfahrgebot und ein Tempolimit von 5 Knoten; die Brücke auf dem Weg hat etwa 27 m Durchfahrtshöhe.
Wie viele Liegeplätze hat die ACI Marina Skradin?
180 Liegeplätze, ganzjährig geöffnet, mit Strom, Wasser, Sanitäranlagen, WLAN und Restaurant. Sie gilt als einer der sichersten Häfen Kroatiens.
Darf man mit dem eigenen Boot in den Nationalpark Krka fahren?
Nein, die Zufahrt ist gesperrt. Ab Skradin fahren offizielle Parkboote zum Haupteingang und zum Wasserfall Skradinski Buk.
Region: Mitteldalmatien
Hinweis: Angaben zu Liegeplätzen, Gebühren und Öffnungszeiten können sich jederzeit ändern und sind ohne Gewähr. Für die Einhaltung der vor Ort gültigen Vorschriften und Nationalpark-Regeln ist der Skipper selbst verantwortlich.
